Sonntag, 29.03.2020 10:21 Uhr

Immer weniger Klimahysteriker Friday For Future samt Greta

Verantwortlicher Autor: Uwe Hildebrandt Berlin, 16.02.2020, 16:17 Uhr
Kommentar: +++ Politik +++ Bericht 5161x gelesen
Wo laufen Sie denn hin ?
Wo laufen Sie denn hin ?  Bild: Uwe Hildebrandt

Berlin [ENA] Was ist los mit den Klimahysterikern rund um die Friday For Future Gruppierung mit ihrer „ Lichtgestalt „ Greta ? Weniger Demos bzw. geringere Beteiligungen in den Städten, Greta macht sich rarer und zeigt sich wortkark bei Auftritten, ist die Gruppierung vor dem Aus ?

Monatelang konnten wir diversen Medien entnehmen, Greta hier Greta da, das Management rund um Greta hat es gut verstanden, Greta in ein möglichst gutes Licht zu setzen und weltweit (wie immer sie da geschafft haben) mit ranghöchsten Politikern und Vertretern von Organisationen zusammen zu bringen und Reden zu halten. Diese waren zwar meist inhaltslos sondern oft wüste kindliche Beschimpfungen wie „ man habe ihr die Kindheit gestohlen „, aber das kam gerade bei der Generation 15+ gut an, die fortan jeden Freitag, ob Schule oder nicht, dazu nutzten, Greta zu huldigen und ihre angeblichen Klimaziele zu verbreiten und Nachdruck zu verleihen.

Das heißt, während der Schule ja, in Schulferien hatten die meisten keine Lust, ihre Freizeit zu opfern. Wie ein Augenzeuge berichtet, seien während der Schulzeit die Demos über 1000 Mitläufer groß, während der Ferien nur knapp über 100. Klar, wenn man Schule mit behördlicher Genehmigung schwänzen darf, nimmt man das Angebot gerne an. Inzwischen ist es zum Glück etwas stiller rund um Greta geworden, und das ist gut so. Ob das daran liegt, das hier und da Szenen und Berichte von Greta auftauchen, die eben nicht ein so positives Bild darstellen, das die Manager von Greta gerne vermitteln wollen. Beispiele gefällig: Kein Problem.

Greta postet Mitte Dezember ein Foto wie sie mit schwerem Gepäck und Pappbox auf dem Boden in einem Zug sitzt und aus dem Fenster schaut. Dazu entsprechende Zeilen im Post. Das sie aber auch im 1. Klasse Bereich wie ein VIP behandelt worden ist nach Zeugenaussagen in der Bahn, und auch die Bahn hat nach dem Bild diese Tatsachen selbst gepostet und geschrieben, dazu schweigt sie sich aus, das passt nicht zu ihrer Biedermeiershow. Und prompt kommt die Reaktion des Datenschutzbeauftragten von Berlin: Aufgrund der Angabe personenbezogener Daten über Greta wolle man über den „ Vorfall „ der Bahn, das die eben den Post kommentiert hat, sprechen.

Ach ne, Greta will doch als Person des öffentlichen Lebens sein, der Post war von ihr und die Infos zur 1. Klasse Bahnfahrt kamen von Zeugen, alles Infos, die man verwenden kann. zumindest ist sie eine Person der Zeitgeschichte, dann ist der Post der Bahn natürlich gerechtfertigt. Aber neben Beschimpfungen ist Greta manchmal wenig auskunftsfreudig, will sie doch eigentlich die frohe Botschaft des Klimaschutzes in die Welt raustragen. Besser noch: Lösungen präsentieren. Bei einer Pressekonferenz der UNICEF September 2019 wird Sie von einem schwedischem Journalisten gefragt welche Botschaft Sie für die Zuhörer im Saal und anderswo hat und was Sie glaubt das Trump auf das was Sie gesagt habe antworten sollte.

Zuerst vergißt Sie den ersten Teil der Frage und muß nachfragen, dann Ihre großartige Botschaft: Wir haben genug. Auf die Nachfrage wegen Trump dann Ihre Antwort: Ich denke, Sie sollten auch den anderen einige Fragen stellen. Aha, das sind ja ganz aussergewöhnliche Botschaften an das Volk, und so detailliert und faktenreich. Noch eine Kostprobe: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar 2020 hat Sie Vertretern von Politik und Wirtschaft Versagen im Umgang gegen den Klimawandel vorgehalten. Bei einer späteren Podiumsdiskussion ignorierte sie einfach die Frage des Moderators, wie die jungen Aktivisten mit Hasskommentaren im Netz umgehen.

Ihre lapidare Antwort: "Ich möchte etwas anderes sagen, anstatt zu erzählen, wie ich mit Hatern umgehe". Aber auch die deutsche Friday For Future Vertreterin Neubauer hat so ihre Macken: Ebenfalls in Davos redet Sie bei einer Pressekonferenz im Beisein von Greta davon, dass 2020 das Jahr sei, in dem man unbedingt handeln müsse. Es sei schließlich das einzige und das letzte Jahr, in dem man noch die Erwärmung auf 1,5 Grad verhindern könne. Doch das stößt bei Greta auf wenig Gegenliebe, immer wieder schüttelt Sie mit dem Kopf um am Ende klarzustellen, das es eben nicht das letzte Jahr sei. Neubauer sieht sich daraufhin gezwungen, Ihre Aussage zu korrigieren und bittet die anwesenden Journalisten, das so nicht zu veröffentlichen. Doch !

Klima hin oder her, inzwischen haben auch einige echte Klimaexperten und Prominente Kritik an Greta und ihre Bewegung geäußert wegen deren oftmals wüsten Beschimpfungen und Verhalten gegenüber Staatsoberhäuptern oder anderen führenden Persönlichkeiten und dazu offensichtlich mangelndes Fachwissen über das große Thema Klimawandel und Klimaschutz. Aber was müssen wir in diesen Tagen hören und lesen. Die armen Demokids sind ja so mitgenommen durch die wöchentlichen Demos, das die jetzt schon psychologische Betreuung benötigen. Kein Scherz; inzwischen hat sich eine Gruppe von Psychotherapeuten bei einer Gruppierung Namens „ Psychologists for Future „ zusammengeschlossen.

Lt. der inzwischen rund 400 ehrenamtlichen sogenannten Klimaaktivisten kann die Auseinandersetzung mit der Klimakrise zu psychischen Störungen führen. Das bestätigen auch andere Psychologen. Da fragt man sich allen Ernstens, warum denn dann die Landesregierungen und Befürworter die Kids noch aufgemuntert haben, an den Demos teilzunehmen, wenn diese so traumatisch sind. Viele fanden das doch gut, das sich die junge Generation einsetzt, da wurden Strafen für das Fernbleiben von der Schule wegen der Demos verächtet und Befürworter der Strafen maßgeregelt, Hauptsache, jeder kann immer dabei sein, und jetzt das.

Wie heißt es da weiter: Frustrierend, von der Politik allein gelassen zu werden; Druck sozialer Medien. DAS ist das wahre Leben, wir Bürger werden täglich von der Politik alleine gelassen, das ist ganz normal, aber vielleicht ein bißchen viel für die Kids. Dann sollten sie das einfach mal lassen, Verantwortungsbewußtsein der Eltern offensichtlich gleich Fehlanzeige. Aber wie weit sich z.B. die EU um ECHTE Klimaziele schert zeigt diese Nachricht: Da soll das EU-Parlament am 12. Februar diesen Jahres 55 neue Erdgas-Projekte, darunter neue LNG-Terminals und Pipelines, genehmigt haben.

Einige Umweltorganisationen bemängeln dabei die fehlende Überprüfung Vereinbarkeit der geplanten Gas-Projekte mit den Klimazielen der EU und fordern eine erneute Abstimmung darüber, zumal die Projekte Zugang zu öffentlicher Finanzierung hätten. Andy Gheorghiu, Aktivist von food & water europe sagt dazu: Hier wurden klimafeindliche fossile Projekte einfach schnell mal ausgehandelt, ohne dabei Kenntnisse über die Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima zu haben. Mit dieser Richtungsweisung nimmt die EU billigend in Kauf, das auch der Import von Fracking Gas aus den USA möglich ist.

Was lernen wir nun: Klimaveränderungen gibt es, die Kids und Greta können uns bei der Lösung der Probleme aber nicht helfen mangels nötiger Kenntnisse und Erfahrungen, selbst Experten streiten derzeit, woher die Veränderungen kommen, Einigung ist nicht in Sicht. Und eine einseitige Klimapolitik in Deutschland wird die Welt weder retten noch tangieren. DAS ist die Wahrheit.

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