Mittwoch, 01.04.2020 23:18 Uhr

Pressekonferenz des Robert-Kochinstituts am 12.03.202

Verantwortlicher Autor: Heinz-Willy Keusgen (hwk) Berlin, 23.03.2020, 10:30 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Mixed News +++ Bericht 1874x gelesen
Viren
Viren  Bild: Heinz-Willy Keusgen (hwk)

Berlin [ENA] Der stellvertretende Leiter des Instituts, Prof. Dr. Lars Schaad, äußerte sich zur aktuellen Situation. Er erläuterte, dass deutschlandweit aktuell 1567 mit Covid-19 infizierte Personen gemeldet sind. Das Bundesland NRW hat bei 440 Erkranken drei Tote zu beklagen.

In den häufigsten Fällen (56%) klagten die mit dem Virus infizierten Personen über „Husten“. 39% über leichtes „Fieber“, 32% über „Schnupfen“ und 1,6% der Infizierten erlitten eine Lungenentzündung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte die Situation als Pandemie hoch. Schaad stellte klar, dass Pandemie die Bezeichnung für eine länderübergreifende Epidemie sei. Die Ansteckungsgefahr bei älteren Menschen ab 80 Jahren sei deutlich höher und das Krankheitsbild deutlich schwerer mit im Extremfall tödlichem Ausgang.

Schaad warnte junge Menschen, die sich dahingehend äußerten: „Ich bin jung und nicht betroffen, was geht mich das an“, in trügerischen Sicherheit wägten. Im Ausland seien auch jüngere Personen vereinzelt an der Lungenkrankheit verstorben. Er appellierte an die Gemeinschaft, sich solidarisch mit älteren Mitmenschen zu zeigen. Der Professor relativierte die Anfrage, ob sich die genannten Fallzahlen alle 7 Tage verdoppelten würden dahingehend, dass diese Verdoppelungen theoretisch und nur bei Nichtanwendung geeigneter Schutzmaßnamen denkbar wären.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Photos und Events Photos und Events Photos und Events
Info.